Deutscher Dialogpreis 2021 – „Dialog – notwendiger denn je“

Begegnung mit Hagener Synagoge

Hagen – Zum Anlass des Internationalen Tages der Toleranz und „1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland“ besuchten einige Dialogstifter des Volme Kulturforums e.V. die Hagener Synagoge. Dabei tauschten sie sich mit dem Gastgeber Herr Hagay Feldheim über den interreligiösen Dialog und andere aktuelle Themen aus.

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Gemeinsames Gedenken zum Volkstrauertag 2021

Düren – Zum Volkstrauertagtag am Sonntag (14.11.2021) gedachten die rund 80 Teilnehmer:innen der 18 Uhr Messe  der Pfarrkirche St. Anna an die Opfer der verheerenden Bombenangriffe auf die Stadt in November 1944. Zudem wurde in diesem Jahr auch für die Opfer der Flutkatastrophe 2021 in NRW und Rheinland-Pfalz gebetet.

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Christlich-muslimischer Dialogemfpang im Liborianum

Paderborn – Im Rahmen des christlich-muslimischen Dialogempfangs der (Erz-)Bistümer in NRW kamen über 20 Dialogbeauftragte am Freitag (29.10.2021) im Liborianum Paderborn zusammen.

Die Teilnehmer:innen tauschten sich im diesjährigen Podiumsgespräch über den Einfluss der Corona-Pandemie auf die Gemeinden und den interreligiösen Dialog aus.

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Human Rights – Academic Freedom of Turkey after Post-July 15 State of Emergency

Der Interkultureller Dialog e.V.  beschäftigt sich seit seiner Gründung mit dem Thema Menschenrechte und beteiligte sich gemeinsam mit dem TDAB e.V. und der Flüchtlingsinitiative „Academics at Risk“  mit einem Bericht am allgemeinen periodischen Überprüfungsverfahren (englisch: Universal Periodic Review, UPR ) zur Türkei.

Der Bericht wurde am 13.07.2019 beim Menschenrechtsrat eingereicht und richtet den Fokus auf aktuelle Menschenrechtsthemen. 

Den Bericht finden Sie hier.

Köln 26.04.18 – Wege aus der Krise – Technologiekritik mit Dr. Marc Hieronimus

In Runde zwei unserer Veranstaltungsreihe „Wege aus der Krise“ stand diesmal das Thema „Technologiekritik“ im Mittelpunkt.

Der Vortrag von Dr. Hieronismus beeinhaltete viele Denkimpulse zu ökologischen, psychologischen und gesellschaftlich-sozialen Auswirkungen der großen Technologien auf den Menschen selbst und die Gesellschaft. Er gab zu bedenken, dass sich unsere Wahrnehmung auf das Thema in den letzten Jahrzehnten sehr verändert hat. Kritik an den großen Technologien werden immer zurückhaltender.

Seit 1972 gibt es Klimagipfel. In den Anfängen wurde noch über die Notwendigkeit der Drosselung des Wachstums gesprochen, Energiekrise und Ressourcenknappheit waren große Themen. Heute ist nur noch die Rede von einer Veränderung des Wachstums.

Werbungen, denen wir kaum ausweichen können, versprechen uns viele Vorteile, vor allem scheinen wir über jeden Fortschritt im Bereich der Medizin froh zu sein, die unsere Lebenserwartung erhöhen soll. Hier stellt sich die Frage, wie sinnvoll manches dieser Entwicklungen ist. Wollen wir den Transhumanismus wirklich? Welche Abhängigkeiten sind die Folge? Durch ständige Ablenkungen ist uns vieles nicht bewusst.

Das Ausmaß des Artenaussterbens, vergleichbar mit der Zeit der Dinosaurier, beschäftigt uns, wenn überhaupt, nur am Rande. Hat die Stellung des Fortschritts bereits die Stellung der Religion eingenommen? Etwa eine ‚Pseudoreligion“, die an wirtschaftliche Interessen gekoppelt ist?

Wieviel von diesem Fortschritt ist noch steuerbar oder ist es schon so weit, dass wir nur noch hinterherlaufen? Wie demokratisch ist das noch überhaupt, wo entscheiden Wir?

Leidenschaftlich ergründet Marc Hieronimus in seinem Buch ,,Schritt zur Seite“ was uns daran hindert, unseren lebensfeindlichen Lebensstil zu ändern. Er betont wie dringlich der Wandel ist – und wie viel Freude schon der erste Schritt bereiten kann, wenn er nur in die richtige Richtung geht: zur Seite.

Die Veranstaltung endete mit einer Fragerunde.