Mit viel Licht durch die dunkle Jahreszeit

Am 30.11.2017 wurde in der islamischen Welt der Geburtstag des Propheten Muhammed [Mewlid an-Nebi (dt. Lichterfest zum Geburtstag des Propheten Mohammed)] gefeiert. Zu diesem Anlass schienen am Abend die Lichter an allen Moscheen und viele Muslime begingen die Nacht mit religiösen Gesängen und Gebeten.

Mit dem ersten Kerzenlicht zum 1. Advent begann gestern auch für die christliche Welt eine besinnliche Zeit und der Countdown zum Geburtstag von Jesus Christus.

Die jüdische Welt wird ab dem 13.12.17 das Chanukka Fest feiern, welches als das Lichterfest ins Deutsche übersetzt wird und an die Wiedereinweihung des zweiten jüdischen Tempels erinnert.

All diese besonderen Ereignisse bringen viel Licht in die dunkle Jahreszeit und Wärme in die Herzen der Menschen. In diesem Sinne hoffen und beten wir für eine Zukunft voller Liebe und Licht auf der ganzen Welt und wünschen Ihnen schöne und besinnliche Feiertage!

Ihr Ikult-Team

[FrauenForum] – Literaturcafé 10.11.17

Diesmal geht es mit einer tierisch wahren Geschichte weiter in unserem Literaturcafé: „Bob, der Streuner“ von James Bowen.

 

„Als James Bowen den verwahrlosten Kater vor seiner Wohnungstür fand, hätte man kaum sagen können, wem von beiden es schlechter ging. James schlug sich als Straßenmusiker durch, er hatte eine harte Zeit auf der Straße hinter sich. Aber dem abgemagerten, jämmerlich maunzenden Kater konnte er einfach nicht widerstehen, er nahm ihn auf, pflegte ihn gesund und ließ ihn wieder laufen. Doch Bob war anders als andere Katzen. Er liebte seinen neuen Freund mehr als die Freiheit und blieb.

Heute sind sie eine stadtbekannte Attraktion, ihre Freundschaft geht Tausenden zu Herzen.“

 

Buch: Bob der Streuner – James Bowen
Datum: 10.11.2017 um 19:00 Uhr
Ort: ikult – Interkultureller Dialog e.V., Hansaring 68, 50670 Köln

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an info@ikult.com!

Köln 07.11.17 – Ein europäischer Islam – geht das überhaupt?

Der Islam gehört zu Europa – aber den (einen) Islam gibt es gar nicht. Welche Strömungen des Islam können wir also unterscheiden und wie haben sich diese in den europäischen Ländern entwickelt?

Ein wichtiger Aspekt ist die öffentliche Sichtbarkeit des Islam, Stichwort Kopftuchdebatte, Vollverschleierung und Moscheebauten; ein anderer ist die für die Öffentlichkeit nicht sichtbare Seite des Islam, z.B. wie er in Moscheen praktiziert und interpretiert wird.

Leitfrage dieses Abends ist: Gibt es einen europäischen Islam und was sind dessen Merkmale?

Unsere Gäste sind u.a. Dr. Thomas Lemmen (Erzbistum Köln), Arhan Kardaş (Universität Potsdam) und Marfa Heimbach (Moderation).

Veranstaltung:Ein europäischer Islam – geht das überhaupt?
Datum: 07.11.2017 um 18:00 – 19:30 Uhr
Ort: FORUM Volkshochschule im Kulturquartier am Neumarkt, Cäcilienstr.29-33, 50667 Köln

Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit EUROPE DIRECT Köln statt.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

[FrauenForum] – Kochworkshop 21.10.17

Frisch gekocht schmeckt’s am Besten!

Lassen Sie uns daher am 21.10.17 ein Blick in die türkische Küche werfen und gemeinsam das Leibgericht der Sultane „Mantı- türkische Teigtaschen“ zubereiten.

Überlieferung zufolge verspeiste Fatih Sultan Mehmet (der siebte Sultan des osmanischen Reichs – 1432-1481) 5 mal in der Woche Manti und das sogar zum Frühstück.

Mantı sind mit einer Hackfleisch-Mischung gefüllte Teigtaschen, die ganz klassisch mit Knoblauch-Joghurt und einer Sauce aus Butter und Paprikapulver serviert werden.

Veranstaltung: Kochworkshop –Mantı
Datum: 21.10.2017 um 16 Uhr
Ort: ikult – Interkultureller Dialog e.V., Hansaring 68, 50670 Köln

Die Teilnahme am Kochworkshop ist kostenlos

Bei Interesse melden Sie sich bitte unter info@ikult.com an.

[FrauenForum] – Literaturcafé 22.09.17

Am 22. September 2017 geht es mit Literatur voller Lebensweisheiten weiter. „Der Alchimist“ von Paulo Coelho.

 

„Santiago, ein andalusischer Hirte, hat einen wiederkehrenden Traum: Am Fuß der Pyramiden liege ein Schatz für ihn bereit. Soll er das Vertraute für möglichen Reichtum aufgeben? War er nicht zufrieden mit seiner bescheidenen Existenz?Santiago ist mutig genug, seinem Traum zu folgen. Er begibt sich auf eine Reise die ihn bis nach Ägypten führt. Auf dem Weg dorthin trifft er Menschen, die ihm helfen, seinen Schatz nicht nur im Fassbaren sondern auch im Herzen zu suchen..“

 

Buch: Der Alchimist- Paulo Coelho
Datum: 22.09.2017 um 19:00 Uhr
Ort: ikult – Interkultureller Dialog e.V., Hansaring 68, 50670 Köln

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an info@ikult.com!

Köln 19.09.17 – Zwischen Berlin und Ankara – Deutschtürken stehen vor neuen Herausforderungen

Bereits in den 1960er Jahren führt der Arbeitskräftemangel in Deutschland zur Anwerbung ausländischer Arbeitnehmer/-Innen. Unter Ihnen auch türkische Gastarbeiter. Für viele von Ihnen wird aus dem vorübergehenden ein dauerhafter Aufenthalt.  Viele Familien kommen nach und bleiben in Deutschland. Damit beginnt die Geschichte der Deutschtürken. Heute leben rund drei Millionen türkischstämmige in Deutschland.

Wie hat die Mehrheitsgesellschaft diese Menschen aufgenommen?

Blicken wir auf das Ergebnis einer Umfrage  des Forschungsinstituts Emnid aus dem Jahr 2016:

Die Mehrheit der türkischstämmigen der dritten Generation fühlen sich in Deutschland wohl.  Des Weiteren stimmen mehr als die Hälfte der Aussage zu, „egal, wie sehr ich mich anstrenge, ich werde nicht als Teil der deutschen Gesellschaft anerkannt“.

Gibt es einen Zusammenhang mit dem Ergebnis dieser Umfrage und der hohen Popularität des türkischen Präsidenten?

Die Situation der Deutschtürken hat sich nach dem gescheiterten Putsch in der Türkei verändert. Es zeigt sich eine starke Polarisierung in der türkischen Gemeinschaft. Welche Auswirkungen hat die Spaltung der Deutschtürken in Deutschland heute?

Die Zahl der geflüchteten Menschen aus der Türkei nach Deutschland steigt weiter an – ein Problem oder doch eine Chance?

Gesprächsrunde mit Geflüchteten aus der Türkei und dem Chefredakteur des Deutsch Türkischen Journals DTJ Süleyman Bağ.

Veranstaltung: Zwischen Berlin und Ankara – Deutsch-Türken stehen vor neuen Herausforderungen
Datum: 19.09.2017 um 19:30 –  21:00 Uhr
Ort: Melanchthon-Akademie, Kartäuserwall 24 b, 50678 Köln

Bei Interesse melden Sie sich bitte unter info@ikult.com an.

Alle Informationen als PDF: Zwischen Berlin und Ankara

Duisburg 15.09.17 – Ausstellung „verfolgt – Gesichter des Ausnahmezustandes“

„Ich möchte nicht schweigen. […] Den Menschen, die in meinem Heimatland verfolgt werden, bin ich es schuldig, zu sprechen. Ich möchte allen meine Geschichte erzählen“, so der Initiator der Ausstellung, Oktay Özdemir. Am Freitag, dem 15. September 2017, laden wir Sie um 18 Uhr herzlich zur Eröffnung der Ausstellung „verfolgt – Gesichter des Ausnahmezustandes“ ein.

 

„verfolgt“ bietet Einblicke in 11 Familienschicksale im Rahmen der politischen Verfolgung, zeigt Großformatbilder der Betroffenen und gibt Informationen zu den menschenrechtswidrigen Haftbedingungen in der Türkei. Die Besucherinnen und Besucher sehen zudem Collagen über viele weitere Gesichter des Ausnahmezustandes. Mit Hilfe einer Audioführung ist es möglich, sich in der Ausstellung individuell zu bewegen.
Das Projekt wurde von einer Gruppe von Ehrenamtlichen bestehend aus Geflüchteten, Lehrern und Grafikdesignern auf die Beine gestellt.

In der Eröffnungsgala erwarten die Gäste Vorträge und Gesprächskreise mit anwesenden Geflüchteten, die über die erbitterte Verfolgung berichten. Oktay Özdemir, der Initiator von „verfolgt“, war Lehrer und Unternehmensberater in der Türkei, bevor er im Jahr 2016 nach Duisburg fliehen musste. Sein Ziel ist es, „politisch Verfolgten, die keine Stimme mehr hatten, eine Stimme zu geben, ihnen Gehör zu verschaffen.“

Die Ausstellung steht nach der Eröffnungsgala innerhalb der regulären Öffnungszeiten acht Wochen lang für Besucher offen.

Eröffnungsgala
Zeit: Freitag, 15. September 2017, 18 Uhr
Ort: Ausstellung verfolgt, Universitätsstr. 40, 47051 Duisburg

Wir bitten um eine kurze Anmeldung für die Eröffnungsgala unter info@ausstellung-verfolgt.de

Reguläre Öffnungszeiten
Zeitraum: 16.09. – 10.11.2017
dienstags – freitags: 14 – 20 Uhr
samstags und sonntags: 10 – 20 Uhr

Eintritt
3,- €, ermäßigt 1,50 €

Veranstalter
Oktay Özdemir und dialog-nrw

Weitere Informationen und Kontakt
www.ausstellung-verfolgt.de
facebook.com/verfolgt
twitter.com/ausstellung_ver
info@ausstellung-verfolgt.de

Köln 03.09.17 – 18. Kölner Ehrenamtstag

Hallo liebe Mitglieder und Freunde des ikult e.V.,

wir laden Sie herzlich zum Besuch des Kölner Ehrenamtstag am Sonntag, 03. September 2017 ein.

Die Veranstaltung wird von 13:00 Uhr bis voraussichtlich 17:00 Uhr auf den Heumarkt und den Alter Markt stattfinden. Näheres finden Sie im Programm Ehrenamtstag.

Unser Verein Interkultureller Dialog e.V. ist am Standort 49 am Heumarkt platziert; siehe Plan Ehrenamtstag.

Es werden viele Kölner Vereine, die ehrenamtlich tätig sind, vertreten sein. Siehe Standnummern Ehrenamtstag.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Hinweis:
Wir weisen daraufhin, dass am 03.09.2017 gleichzeitig der Köln-Triathlon stattfindet und diverse Straßen u.a. die Deutzer Brücke stadteinwärts gesperrt sind.
Durch den Köln-Triathlon ist auch das Parkhaus Heumarkt nicht erreichbar, da die Markmannsgasse gesperrt ist.

[FrauenForum] – Flüchtlinge und das Café ohne Grenzen in Köln – 25.07.2017

Das Allerweltshaus Köln lädt jeden Dienstag von 19 – 22 Uhr zum Café ohne Grenzen ein.

Seit einiger Zeit sind Flüchtlinge wieder Gegenstand hitziger Stammtischparolen und Instrumentalisierungen für fremdenfeindliche Zwecke. Aber es geht auch anders: Überall in Köln entstehen neue Initiativen – Refugees Welcome – Willkommen in Köln! So auch im Allerweltshaus, wo das Café ohne Grenzen jeden Dienstag Flüchtlinge zum Abendessen lädt.

(…)Refugees welcome, und alle andern auch. Wir freuen uns auch über den Besuch von Deutschen, die die Neuankömmlinge in den Kölner Notaufnahmen kennenlernen und vielleicht helfen wollen, oder Migrant_innen, die schon länger in Köln leben. Ehrenamtliche Kochteams aus verschiedenen Kulturen wechseln sich in der Küche ab. Und manchmal gibt’s auch spontan Musik.

Am 25.07.2017 wird das Abendessen von unserem [FrauenForum] serviert. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Veranstaltung: Flüchtlinge und das Café ohne Grenzen in Köln
Datum: 25.07.2017 um 19:00 Uhr
Ort: Allerweltshaus e.V., Körnerstraße 77-79, 50823 Köln

Ein Jahr Erdoğans Putsch – Forderungskatalog der Berliner Stiftung Dialog und Bildung an die deutsche Bundesregierung

Berlin 13. Juli 2017

„Sie dürfen Erdogans Hexenjagd nicht länger dulden, Frau Merkel!“

Forderungskatalog der Berliner Stiftung Dialog und Bildung an die deutsche Bundesregierung. Anlass: Jahrestag des türkischen Putschversuchs. Auch deutsche Staatsbürger leben in Angst vor Repression und Verfolgung.

Berlin.Die in Berlin ansässige Stiftung Dialog und Bildung präsentiert zum Jahrestag des türkischen Putsches einen Forderungskatalog an die deutsche Bundesregierung.


Als Stiftung Dialog und Bildung fordern wir

– ein Verbot der diskriminierenden Verfolgung von Angehörigen der Hizmet-Bewegung in der Türkei und in Deutschland,

– den Schutz aller verfolgten Menschen in der Türkei, ob mit oder ohne Verbindung zur Hizmet-Bewegung,

– eine internationale, unabhängige Kommission, die die Ereignisse vor, während und nach dem 15.07.16 in der Türkei untersucht,

– eine öffentliche Zurückweisung der Kollektivschuldzuweisungen seitens der AKP-Regierung, der Oppositionsparteien und türkischer Medien

– die Anwendung von Rechtsstaatlichkeit und der menschenrechtlich verbrieften ,Unschuldsvermutung’ (Artikel 14 Abs.2 des internationalen Pakts über bürgerliche und politische Rechte der Vereinten Nationen) auch in Deutschland und

– intensive diplomatische Aktivitäten Deutschlands gemeinsam mit allen anderen EU-Staaten, um die menschenverachtenden Zustände in der Türkei sofort zu beenden.


Hintergrund:

Seit dem Putschversuch in der Türkei am 15./16. Juli 2016 ist ein Jahr vergangen. Noch immer sind Urheber und Hintergründe der Ereignisse ungeklärt. Es gibt Anschuldigungen, aber keine Beweise. Es gibt Verhaftungen, aber keine rechtsstaatlichen Verfahren. Dem Regierungsnarrativ vom „gescheiterten Putsch“, werden die Narrative vom „kontrollierten“ und „inszenierten Putsch“ entgegen gehalten.

In jedem Fall hat Präsident Erdogan, der die Putschnacht als ein „Geschenk Gottes“ bezeichnete, das Land inzwischen gründlich umgekrempelt. Experten sprechen von einem „zivilen Gegenputsch“. Erdogan habe die Ereignisse genutzt, um ein Ein-Mann-Regime aufzubauen. Zahlreiche Grundrechte sind außer Kraft gesetzt, ob Presse- und Meinungsfreiheit, Versammlungsrechte oder die Freiheit von Wissenschaft und Unternehmertum. Mit Rechtlosigkeit, Sippenhaft und Unterdrückung zeigt die Türkei zunehmend Züge einer Diktatur.

„Erdogans Verfolgung von Andersdenkenden, insbesondere der Hizmet-Engagierten erreicht genozidartige Züge“, beschreibt Ercan Karakoyun, Vorsitzender der Stiftung Dialog und Bildung in Berlin, die Situation von hunderttausenden Türken, die derzeit mit fadenscheinigen Argumenten unter Terrorverdacht stehen. Polizisten, Richter, Staatsanwälte, Lehrer und Professoren werden aus dem Staatsdienst entlassen. Journalisten, Manager und Angestellte verlieren ihre Arbeitsplätze, weil ihre Unternehmen enteignet und geschlossen werden. Über 10 Milliarden Euro hat sich der türkische Staat auf diese Weise aus Privatbesitz einverleibt. Immer mehr türkische Bürger beantragen inzwischen in anderen Ländern Asyl. Doch die Hexenjagd endet nicht an türkischen Grenzen.

Auch in Deutschland ist der lange Arm Erdogans zu spüren: Viele AKP-nahe Vereine und Verbände, regierungstreue türkische Medien und Einzelpersonen setzen Erdogans Desinformationsstrategie auch hierzulande um, indem sie seinem offenen Aufruf zu Denunziation und Spionage folgen. Sie transportieren den Hass nach Deutschland: Geschäfte werden boykottiert, Morddrohungen ausgesprochen, Familien entzweit.

Deutsche Staatsbürger, die sich in hizmetnahen Bildungs- oder Kultureinrichtungen engagieren, können weder in die Türkei, noch in mit der Türkei kollaborierende Staaten reisen – aus Angst vor Verhaftung und Folter. „Das dürfen Sie nicht länger dulden, Frau Merkel!“ fordert Ercan Karakoyun die Bundeskanzlerin zum Handeln auf.

Hier zum Original Text: http://sdub.de/pm-erdogans-putsch/

Info-Broschüre zum Putsch