Deutscher Dialogpreis 2021 – „Dialog – notwendiger denn je“

Begegnung mit Hagener Synagoge

Hagen – Zum Anlass des Internationalen Tages der Toleranz und „1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland“ besuchten einige Dialogstifter des Volme Kulturforums e.V. die Hagener Synagoge. Dabei tauschten sie sich mit dem Gastgeber Herr Hagay Feldheim über den interreligiösen Dialog und andere aktuelle Themen aus.

Weiterlesen

Gemeinsames Gedenken zum Volkstrauertag 2021

Düren – Zum Volkstrauertagtag am Sonntag (14.11.2021) gedachten die rund 80 Teilnehmer:innen der 18 Uhr Messe  der Pfarrkirche St. Anna an die Opfer der verheerenden Bombenangriffe auf die Stadt in November 1944. Zudem wurde in diesem Jahr auch für die Opfer der Flutkatastrophe 2021 in NRW und Rheinland-Pfalz gebetet.

Weiterlesen

Deutscher Dialogpreis 2021 · „Dialog – notwendiger denn je“

+ + + S A V E  T H E  D A T E + + +

Dieses Jahr zeichnet der Deutsche Dialogpreis unter dem Motto „Dialog – notwendiger denn je“ erneut Persönlichkeiten und Institutionen aus, die der Vielfalt unserer Gesellschaft in besonderem Maße gerecht werden. Die, die in schwierigen Zeiten außerordentliche Dialog-Leistungen vollbringen.

Weiterlesen

Christlich-muslimischer Dialogemfpang im Liborianum

Paderborn – Im Rahmen des christlich-muslimischen Dialogempfangs der (Erz-)Bistümer in NRW kamen über 20 Dialogbeauftragte am Freitag (29.10.2021) im Liborianum Paderborn zusammen.

Die Teilnehmer:innen tauschten sich im diesjährigen Podiumsgespräch über den Einfluss der Corona-Pandemie auf die Gemeinden und den interreligiösen Dialog aus.

Weiterlesen

Gott der Frauen

„Gott der Frauen“ bietet mit drei Vorträgen einen weiblichen Beitrag und einen weiblichen Blick auf Religionen und die Beziehung zu Gott. Frauen sind als Autorinnen religiöser Schriften sehr unterrepräsentiert und häufig finden sich weibliche Beiträge innerhalb der Mystik. Von verschiedenen Referentinnen werden Frauen und ihre Beiträge im Einflussschwerpunkt der Mystik in Christentum, Judentum und Islam vorgestellt.

Die Vortragsreihe findet in Kooperation von ikult e.V. mit der Katholischen Kirche Köln Mitte und ihrer Pastoralreferentin Lisa Brentano statt und mit freundlicher Unterstützung durch die Dr. Buhmann Stiftung für interreligiöse Verständigung.

Gerne mit anschließendem gemeinsamen Austausch.

Termine:

27.01.2021 mit Jenny Wenner – „Catherina von Siena und die Mystik als Zugang von Frauen im (katholischen) Christentum“

24.02.2021 mit Chasan Leah Frey-Rabine – „Die Frau im Judentum: Gleich jedoch ungleich auch in der Beziehung zum Heiligen.“

24.03.2021 mit Rukiye Canli – „Fern von Höllenfurcht und Himmelshoffnung: Das Ideal der Gottesverbundenheit in der Auffassung der frühzeitlichen islamischen Mystikerin Rabia al-Adawiyya (Rabia aus Basra)“

Die Vorträge finden ab 19 Uhr über Zoom statt.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und bitten um eine formlose Anmeldung bei erdmann@ikult.com

In Kooperation mit:

Friedensstifter 2.0

Friedensstiftendes Engagement und Potenzial rund um Flucht und Geflüchtete

In einer Zeit in der das Wort Frieden ein Fremdwort ist und ein friedlichesZusammenleben weiterhin gefährdet ist, möchten wir die Verständigung und Solidarität zwischen den Kulturen fördern. Dialogarbeit, soziales Engagement und stetige Fortbildung bieten ein großes Potenzial für Frieden. In einem Symposium im Jahre 2006 unter dem Titel „Pioniere des Friedens“ haben wir uns erstmals dem Thema gewidmet mit der Vorstellung herausragender Persönlichkeiten. Bei Friedensstifter 2.0.wollen wir uns mit Beiträgen, Berichten und Beschreibungen von Organisationen und Institutionen beschäftigen rund um das Thema Flucht und Geflüchtete.

01.12.2020      Jonas und Sophia von Sea Eye – eine deutsche Hilfsorganisation zur Rettung von in Seenot geratenen, meist geflüchteten Menschen im Mittelmeer.

03.12.2020      Oğuzhan Albayrak – Gründer und Geschäftsführer bei Human Rights Defenders

08.12.2020      Rafael Nikodemus – Pfarrer und Kirchenrat in der Landeskirche im Rheinland.

Die Vorträge starten um 19:30 Uhr über Zoom.

Bitte melden Sie sich für die Veranstaltung bei erdmann@ikult.com formlos an, Ihnen wird dann kurz vor Veranstaltungsbeginn der Link zugesendet.

Mit Unterstützung von

Köln 19.09.2020 – Vom Osmanischen Reich bis zur modernen Republik Türkei

Ein Studientag über Geschichte und Politik des Landes am Bosporus

Bis zum Niedergang der Mittelmächte im 19. Jahrhundert herrschte das Osmanische Reich 500 Jahre lang über drei Kontinente hinweg. Mit Kemal Atatürk entstand 1923 die Gründung der türkischen Republik und in der Folge entwickelte sich ein autoritärer Staat, in dem die einzige Konstante die Armee war. Das Erstarken konservativer islamischer Kräfte hat schließlich Recep Tayyip Erdogan, der sich 2014 zum Präsidenten der Türkei wählen ließ, nach vorne gebracht.

Die zunehmend restriktive Politik im Inland sowie die Abkehr von ehemaligen Verbündeten hat die Türkei nachhaltig verändert. Die weitere Entwicklung ist damit offen und ungewiss. Wir laden Sie ein, sich an diesem Studientag über die Entwicklung und die Geschichte des Landes zu informieren und mit Experten über die Perspektiven für die Zukunft zu diskutieren.


PROGRAMM:

10:00 Uhr – Begrüßung und Einführung

10:15 Uhr – Die Türkei im Umbruch. Vom Osmanischen Reich bis zur Gründung der Republik Türkei
Vortrag und Diskussion mit Yasemin Aydin-El Hassan, Sozialanthropologin
und wissenschaftliche Mitarbeiterin der London Advocacy Group

11:15 Uhr – Entwicklung nach dem 2. Weltkrieg, Mehrparteiensystem
und die Rolle des Militärs
Vortrag und Diskussion mit Dr. Günter Seufert, CATS, head, SWP
Stiftung Wissenschaft und Politik, Deutsches Institut für Internationale
Politik und Sicherheit

12:15 Uhr – Mittagspause

13:00 Uhr – Das Erstarken der islamisch-konservativen Kräfte und der
Umbau der Republik durch Recep Tayyip Erdogon
Impulsreferat und moderierter Workshop mit Oğuzhan Albayrak, Executive Director Human Rights Defenders

14:45 Uhr – Abschluss

15:00 Uhr – Ende


Die Vorträge und Diskussionen am Vormittag werden als Präsenzveranstaltung und als Onlineveranstaltung angeboten, der Workshop am Nachmittag findet nur vor Ort statt und wird nicht übertragen.

Anmeldung erforderlich, Tel. 0221.931 803-0. oder per Mail anmeldung@melanchthon-akademie.de. Kurs-Nr. 2030Z.
Eintritt frei.

Das Corona-Schutzkonzept der Melanchthon-Akademie bietet bestmögliche
Sicherheit für Teilnehmende an den Bildungsveranstaltungen.

Veranstaltung: Vom Osmanischen Reich bis zur modernen Republik Türkei
Datum: Samstag, 19.09.2019 von 10:00 bis 16:00 Uhr
Ort: Melanchton-Akademie, Kartäuserwall 24b, 50678 Köln

Eine Veranstaltung von:

Evangelische Akademie im Rheinland, Melanchthon-Akademie, Interkultureller Dialog e. V. Köln

Lebens- und Glaubenswelten in Deutschland – „Im Gespräch“

In einer Gesprächsreihe haben wir uns im Jahre 2015 durch Vorträge von VertreterInnen verschiedener Lebens- und Glaubenswelten einen Einblick in unbekannte oder wenig bekannte Lebenswelten verschafft. Themen waren u.a. „Katholisch sein in Deutschland“, „Jüdisch sein in Deutschland“ und „Roma und Sinti sein in Deutschland“.

Anfang 2020 haben wir das Projekt mit dem Ziel: Räumlichkeiten der verschiedenen Religionsgemeinschaften zu besuchen, aufgegriffen. Unsere Vorstellung ist es, durch den Besuch von Orten in denen Menschen zusammenkommen und gemeinsame Werte teilen, ein Verständnis für ihre Traditionen und Glaubenswelten zu ermöglichen.

Aufgrund der Corona-Pandemie mussten wir unser Projekt leider, nach einem durchgeführten Besuch in der Synagogengemeinde in Köln, bis auf weiteres verschieben.

Die aktuelle Situation ermöglicht es uns aber den dritten Teil des Projekts „Glaubens- und Lebenswelten“ vorzuziehen – das gemeinsame Gespräch – als Möglichkeit des vertieften Kennenlernens und somit Brücken zwischen unseren Gedankenwelten zu entdecken und zu bauen.

Der Interkultureller Dialog e.V. lädt Sie zur Online-Veranstaltungsreihe „Lebens- und Glaubenswelten in Deutschland – Im Gespräch“ ein.

Der Vorstandsvorsitzende der Liberalen Jüdischen Gemeinde Rafi Rothenberg, die Verbandsreferentin und Theologin der KAB Diözesanverband Köln Ann-Kathrin Windhuis und die Vorsitzende des Ikult e.V. Hanife Tosun sprechen an drei Abende über Themen, die ihre Vereine und Gemeinden bewegen.

Moderiert werden die Abende von Paula Erdmann, Projektmitarbeiterin für den interreligiösen Dialog im Ikult e.V.

Themen sind:

  • 31.08.2020 – Gebet und Religiosität im Alltag
  • 26.10.20 – Dialog – Gibt es Grenzen?
  • 30.11.20 – Konversion – Wechsel der Perspektive

Den Link zur Veranstaltung erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung bei Frau Erdmann unter erdmann@ikult.com.

In Kooperation mit: